Das Problem des Bimetallismus war nicht der schwankende Preis von Gold und Silber, sondern die hier erwähnten staatlichen Versprechungen. Die Festlegung eines stabilen Wertverhältnisses ist wirtschaftlich unrealistisch. Verschiedene Metalle lassen sich eben nicht über einen längeren Zeitraum zu gleichen Preisen erzeugen, da sich fortwährend die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern. Das Verhältnis von Gold zu Silber schwankte in der Geschichte in der Regel zwischen 1:4 und 1:100. Staatliche Festlegung von Preisen hat mit einem freien Markt nichts zu tun und überhaupt haben Regierungen einen freien Markt nicht zu manipulieren.
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Der Goldpreis ist am Mittwoch erstmals seit Ende Juni wieder über die Marke von 1250 US-Dollar (986 Euro) gestiegen. Eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls kostete in der Früh in der Spitze 1250,55 Dollar. Gold war damit so teuer wie zuletzt am 28. Juni 2010.
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Die Hoffnungen der Goldliebhaber sind groß. Viele rechnen in den kommenden Monaten mit deutlich steigenden Edelmetallkursen. Analysten verweisen auf die traditionell im Herbst anziehende indische Goldnachfrage und stellen fest, dass die kommenden Monate historisch immer zu den besten Goldmonaten des Jahres zählten. Ist das wirklich so?
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Der US-Abgeordnete Ron Paul zweifelt an den Goldreserven in Fort Knox. Paul will deshalb im September ein Gesetz ins Parlament einbringen, das eine Prüfung der US-Goldreserven ermöglichen soll. Dies gab das Büro des Politikers bekannt. Paul gilt als heftiger Kritiker der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed). Erst kürzlich hatte der Politiker den Verdacht geäußert, dass sowohl die Tresore von Fort Knox als auch die Tresore der Federal Reserve in New York nicht mehr so gut gefüllt seien wie früher.
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Friedrich Tiggemann predigt seit Jahrzehnten denselben Anlagetipp: Gold kaufen! Denn früher oder später werde das Finanzsystem zusammenbrechen. Lange hielten die Menschen den Hobbyökonomen für einen Spinner. Hat er womöglich doch recht?
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Indien bezieht mehr Gold als alle anderen Länder der Welt. Der Betreiber von Indiens grössten Gold-ETF, Rajan Mehta, erwartet zusätzlich innert drei Jahren eine Versiebzehnfachung der Goldbestände: «Das Wachstum wird definitiv schneller sein als in der Vergangenheit», sagte Mehta von der Fondsgesellschaft Benchmark Asset Management.
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Wir sind der Meinung, dass Silber eine gute Chance hat, in Kürze die 20-Dollar-Marke zu überwinden und in einen Aufwärtstrend in Richtung 50-Dollar-Marke überzugehen. Die 50-Dollar-Marke wurde zu Beginn des Jahres 1980 aufgrund eines spekulativen „Corners“ der Gebrüder Hunt erreicht.
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Eckart Langen von der Goltz, Gründer der Münchner Vermögensverwaltung PSM, geht davon aus, dass der Goldpreis – nach der Delle im Sommer – weiter steigen wird. Er kann sich gut vorstellen, dass sich die Feinunze (31 Gramm) in den nächsten Jahren zwischen 2000 und 3000 Euro einpendeln wird.
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Nachdem die Kosten des gelben Edelmetalls auf ein Acht-Wochen-Hoch geklettert waren, kaufen Anleger verstärkt Silber und haben damit die Preisrelation gedrückt. Für eine Unze Gold konnten diese Woche zeitweise nur 64,96 Unzen Silber gekauft werden, so wenig wie seit dem 5. August nicht mehr.
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Gold sei für Anleger gerade wegen seiner Doppelfunktion als “sicherer Hafen” und als “Inflationshedge” interessant, sagt Helaba-Experte Peters. “In Abhängigkeit von der Entwicklung der Inflationserwartungen wird sich wahrscheinlich im Laufe des kommenden Jahres entscheiden, wie es am Goldmarkt langfristig weitergeht.” Bis Ende des Jahres rechnet Peters aufgrund der erhöhten Risikoaversion der Investoren noch mit einem Preisanstieg bis in den Bereich von 1 300 Dollar.
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