Gold in Eurozone so teuer wie nie

Erschienen am 7. Juni 2010 im Magazin ARD.de

Eine Feinunze Gold kostet aktuell mehr als 1.025 Euro – das ist ein absoluter Rekord. Denn ob wohlbegründet oder übertrieben: Die Furcht vor einer drohenden Inflation und die Vertrauenskrise des Euro lässt viele Anleger in den sicheren Hafen Gold fliehen.

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Anleger im Goldrausch

Erschienen am 18. Mai 2010 im Magazin ARD.de

Aus Angst vor dem Wertverlust des Geldes flüchten immer mehr Anleger in das als sicherer Anlagehafen geltende Gold. Schließlich ist Gold besonders wertbeständig, weil es im Gegensatz zu Papiergeld nur äußerst begrenzt vermehrbar ist. In Euro gerechnet stieg der Goldpreis am Montag erneut auf ein Rekordhoch: Die Feinunze verteuerte sich um bis zu 1,6 Prozent auf 1.012,81 Euro.

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Wie die Fed den Goldpreis manipuliert

Erschienen am 8. April 2010 im Magazin ARD.de

Gold ist, wie es der damalige Fed-Chef Alan Greenspan ausdrückte, ein Thermometer für Inflation. Wird dieses nach unten manipuliert, schätzen die Marktteilnehmer die Inflationsgefahren auch bei einer laxen Geldpolitik als weniger gefährlich ein. Die Sparer geben sich dann mit niedrigeren Zinsen für ihre Anlagen zufrieden. Gleichzeitig ist auf diese Weise möglich, die Verschuldung und auch das Leistungsbilanzdefizit stärker zu erhöhen und auch den US-Dollar zu stärken.

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Hat Silber Star-Qualitäten?

Erschienen am 9. Dezember 2009 im Magazin ARD.de

“Schätzungsweise sind nur noch 160.000 Tonnen einschließlich der Zentralbankbestände weltweit verfügbar. Würde man diese Menge in einen Würfel gießen, hätte der Klotz nur eine Kantenlänge von knapp 25 Metern. Das klingt nicht viel. Geht uns also das Silber tatsächlich aus?

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Der Markt will die 20 Dollar sehen

Erschienen am 9. Dezember 2009 im Magazin ARD.de

Wir haben vergangenes Jahr die Erfahrung gemacht, dass Silber stark unter Druck gekommen ist. Gold blieb dagegen stabil. Wenn man einen Inflationsschutz möchte, ist man mit Gold besser beraten. Auch wenn die Konjunktur in die Knie geht, ist Silber wegen der großen Industrieabhängigkeit eine schlechte Wahl. Wenn die Wirtschaft aber wieder anspringt, ist man wegen eben dieser Abhängigkeit und auch wegen der Abhängigkeit vom Dollar mit Silber besser dran.

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Silber schlägt Gold?

Erschienen am 9. Dezember 2009 im Magazin ARD.de

Silber gilt als das Gold des kleinen Mannes. Es ist billiger und deshalb kann sich damit jeder absichern gegen eine massive Inflation. Außerdem sind Silbermünzen viel fungibler – also leichter handelbar – als Goldmünzen. Ist Silber also das bessere Gold?

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"Ja zu Gold!"

Erschienen am 16. November 2009 im Magazin ARD.de

Die Notenbanken treten nicht mehr als die großen Verkäufer auf. Sie kaufen mehr Gold als sie verkaufen. Jüngstes Beispiel ist der Kauf der indischen Zentralbank. Entscheidend ist nicht so sehr die Tatsache, dass die Zentralbank 200 Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds gekauft hat, sondern zu welchem Preis. Sie hat den Marktpreis von 1.045 Dollar je Feinunze gezahlt. Der Markt hat damit ein wichtiges Signal erhalten: eine indirekte Bestätigung dafür, dass der hohe Preis in Ordnung ist. Auch von den Europäern gibt es unterstützende Signale.

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