Wenn die Unruhen in der arabischen Welt Saudi-Arabien oder den Iran erfassen, droht ein Ölpreisschock von über 300 US-Dollar. Das würde einen massiven Goldpreis-Ausbruch auslösen und auch den Silberpreis mitreißen, so die aktuelle Einschätzung des erfahrenen Investors Walter K. Eichelburg.
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Ich würde Goldinvestments physisch sowie in Aktien aus dem Sektor allokieren. Die meisten ETFs sind reines “Papiergold”, das bedeutet dass kein physisches Gold dahintersteckt. Was die Aktien betrifft, so haben wir im Sommer letzten Jahres einen Goldminen-Basket, bestehend aus elf kanadischen Goldaktien entwickelt, der bislang bereits 60 Prozent im Plus ist. Dass Gold volatiler und spekulativer als andere Investments ist, ist schlichtweg falsch. Nicht umsonst ist Gold seit tausenden Jahren eine Währung, Gold ist – im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen – an keine Verbindlichkeit oder Versprechungen geknüpft und kann somit nur auf seinen inneren Wert – der in Höhe der gesamten Produktionskosten liegt – fallen.
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Der rekordhohe Goldpreis ist fundamental gut abgesichert. Weltweite Unsicherheiten betreffend Währungskrisen und -kriege, aber auch Inflations- oder Deflationssorgen sowie Ängste im Zusammenhang mit der Stabilität des Finanzsystems und der Konjunktur dürften darüber hinaus weiteres Aufwärtspotenzial für den Goldpreis bieten. Neben Renditeaspekten werden gerade im Fall von Gold seine vorteilhaften Portfolioeigenschaften betont, die auch in der jüngsten Finanzkrise überaus deutlich zum Vorschein kamen. Die Korrelation zu anderen Assetklassen ist gering, gleichzeitig bieten Goldengagements einen natürlichen Inflationshedge und Schutz vor einer weiteren US-Dollar-Abschwächung.
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Die Wirtschafts- und Finanzkrise wirkt nach. Die Rettungsprogramme Europas kosten Milliarden – und sind auf Pump finanziert. Die britische Notenbank kauft beispielsweise neu ausgegebene Staatsanleihen auf und bringt dadurch „Freshmoney“ in den Wirtschaftskreislauf. Hohe Geldmengensteigerungen können mittel- und langfristig aber zu deutlich höheren Preisen führen – dem neuen steigenden Geldangebot steht indes keine zunehmende Gütermenge gegenüber. Steigende Inflationsraten sind Preistreiber für Gold.
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Mein aktuelles Kursziel lautet USD 1.600 bis Juni 2011, das langfristige Kursziel bleibt ganz klar das inflationsbereinigte Allzeithoch von USD 2.300. Ich denke, dass die positive Saisonalität zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird, da sie in den Vorjahren recht verlässlich war. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass die Staats-Schuldenkrise neue Dimensionen erreicht. Stichwort USA.
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Hohe Inflation und steigende Zinsen sorgten 1980 für einen wahren Hype beim Goldpreis. Dollarschwäche, schleichende Geldentwertung und die internationale Finanzkrise bleiben die aktuellen Preistreiber – trotz derzeitiger Korrektur.
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Für eine Feinunze des Edelmetalls müssen aktuell fas 1.310 US-Dollar bezahlt werden. Die RZB-Börsenprofis sind überzeugt, dass mit diesem jüngsten Ausbruch kurzfristig weitere Anstiege auf 1.350 US-Dollar pro Unze durchaus realistisch ist. Der Langfrist-Chart könnte nach Meinung der Marktexperten durchaus Preise um die 3.000 Dollar bringen.
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