Der Goldpreis hat am Donnerstag mit einem Sprung über die Marke von 1350 Dollar seinen Höhenflug fortgesetzt. In der Spitze kletterte der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls auf 1355,55 Dollar. Damit wurde der Rekord vom Vortag klar übertroffen. Seit Ende 2009 hat Gold inzwischen knapp ein Viertel an Wert gewonnen.
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Während der Goldpreis bereits in Dollar und Euro jüngst ein neues Rekordhoch markierte, müssen sich die Anleger in Silber noch ein wenig gedulden. Zuletzt hat die Notierung aber deutlich an Aufwärtsdynamik gewonnen und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis das 2008-Hoch bei 21,36 Dollar geknackt wird.
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Der Abwärtstrend der Gemeinschaftswährung trieb den Goldpreis weiter nach oben, dieser kletterte in Euro gerechnet erneut auf ein Rekordhoch. Die Feinunze verteuerte sich auf bis zu 1012,81 Euro, fiel dann aber wieder auf 993,57 Euro. Das Edelmetall gilt Anlegern im Vergleich zum übrigen Rohstoff- und dem Devisenmarkt als sicherer Anlagehafen. Parallel zu den Höchstpreisen kletterten die Gold-Bestände des weltgrößten börsennotierten Gold-Fonds SPDR Gold ebenfalls auf ein Rekordniveau von 1214,065 Tonnen.
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Gold bleibt die Krisenwährung schlechthin. Die Mehrzahl der deutschen Finanzmarktexperten würde laut einer aktuellen Umfrage des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW das Edelmetall inflationsindexierten Anleihen vorziehen, falls die Teuerungsrate deutlich anziehen sollte. Von 244 befragten Experten waren mehr als die Hälfte der Meinung, dass Gold den bestmöglichen Inflationsschutz darstellt.
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