Die einzige Goldblase, die bald platzen könnte, ist die Papiergoldblase

Erschienen am 20. August 2010 im Magazin foonds.com

Gold ist die einzige Währung, die kein Versprechen darstellt, Gold daher als Krisenabsicherung in Form von “ETFs” mit seitenlangen Versprechungen und Erklärungen und Haftungsausschlusskriterien zu erwerben, ist ohnehin per se absurd. Doch nicht nur bei gewissen ETFs wird angezweifelt, ob sie das Gold, das sie wertmäßig repräsentieren, wirklich haben (oder nicht haben, verliehen haben, in Form von anderem Papiergold haben), auch die vom World Gold Council regelmäßig gemeldeten Goldbestände der Zentralbanken sind hinterfragenswürdig, enthalten sie doch ebenfalls in gewissem Ausmaß Papiergold.

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Der Wiener Philharmoniker – Star aller Anlagemünzen?

Erschienen am 9. Juni 2010 im Magazin foonds.com

Der Gold-Philharmoniker konnte seine Position als europäischer Marktführer unter den Goldmünzen halten, berichtet die Münze Österreich. Die Anzahl der Gold-Philharmoniker erhöhte sich 2009 weiter von 1 Million auf 1,6 Mio. Stück. 2010 spitzte sich die Lage weiter zu. Während der Eurokrise im April wurde binnen zweier Wochen mehr Gold verkauft als im gesamten 1. Quartal 2010: Rund 7,6 Tonnen oder 245.000 Unzen. Die Goldphilharmoniker werden auch in Japan gekauft und selbst in den USA und Canada gewinnt er trotz starker Konkurrenz an Bedeutung.

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Das Gold der Schande

Erschienen am 8. Mai 2010 im Magazin foonds.com

1933 kam es in den USA zu einer der größten Enteignungen der Weltgeschichte. Die Besitzer von Gold wurden mit einem Federstrich praktisch all ihres Goldes beraubt. Im inzwischen ziemlich angekratzten Image des einst umjubelten Präsidenten Roosevelt ist dies wohl die größte Schramme (auch seine wirtschaftlichen Entscheidungen im Rahmen des New Deals gelten inzwischen nicht mehr als der Stein der Weisen). Die damals in Umlauf befindlichen Goldmünzen mussten abgegeben werden und wurden in Papierdollars abgegolten. Auch Staatsanleihen, die in Gold hätten getilgt werden müssen, wurde nur mehr in Papierdollars getilgt.

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Inflationsbereinigt hat Goldpreis noch massives Aufholpotenzial

Erschienen am 20. Oktober 2009 im Magazin foonds.com

So ist der Goldpreis in diesem Jahr um 19 Prozent gestiegen, während die Verbraucherpreise in den zurückliegenden 30 Jahren sich nahezu verdreifacht haben. Gold hat in der Preisentwicklung demnach nicht mit den Kosten für Treibstoff, Brot oder medizinische Versorgung Schritt gehalten. Wäre das der Fall, so wäre Gold mit dem Rekordpreis von 873 Dollar je Unze aus dem Jahre 1980 heute rechnerisch 2287 Dollar wert sein, wie aus Berechnungen des US-Arbeitsministeriums hervorgeht.

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