Deutsche Anleger, die Goldbarren und -münzen besitzen oder sie erst kaufen möchten, müssen die bisher hier angestellten Überlegungen um eine weitere ergänzen: die Entwicklung des Goldpreises in Euro. Denn dadurch, dass nicht nur der Goldpreis in Dollar, sondern auch der Dollar gegenüber dem Euro gefallen ist, ergibt sich eine günstige Gelegenheit für Käufe bzw. Nachkäufe, in diesem Fall unter 1000 Euro je Unze. Damit sollten Sie jetzt beginnen und in den kommenden Monaten sukzessive weiter kaufen.
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Derzeit schaut man weltweit auf die „Seltenen Erden“ und China, die diese der Welt vorenthalten. Die 17 Metalle, die als diese seltene Erden gelten, sind knappes und unverzichtbares Gut für die High-Tech-Industrie sind. Ganz plötzlich! Fast jeder der Faktoren, der für diese Metalle spricht, auch auf Silber zutreffen – bis auf eines: Silber wird nicht nur in China gefördert. Hinsichtlich der Marktenge, der Seltenheit von Silber und seines Nutzens für die Industrie erfüllt das weiße Metall diese Bedingungen auch – wenn nicht sogar im weit größeren Umfang. 2011 wird zeigen, ob es genügend davon gibt.
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Die Sorgen ums Geld, um den Euro oder generell um die Stabilität der Finanzmärkte treibt heute viele Leute zu Münzhändlern, um einen Teil ihrer Ersparnisse in Gold und Silber umzutauschen. Bis vor zwei Wochen noch, so berichtet Jörg Schuster von Taurus Edelmetalle, gab es einen enormen Ansturm. Mit Unzenpreisen von 25 Euro wurde es aber ruhiger. Vielleicht muss man sich erst an diese Niveaus gewöhnen. Noch vor einem Jahr kostete eine Münze rund 15 Euro. Heute gibt es nichts mehr unter 25 Euro. Sollte der Silberpreis über 30er Dollar-Marke klettern, erwartet Schuster einen erneuten Ansturm. Viele werden meinen, den Anschluss zu verpassen und später noch höhere Preise in Kauf nehmen zu müssen.
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Seit sich aber der Unzenpreis von acht Euro im Jahr 2004 auf jetzt 24 Euro verdreifacht hat, steht der bleiche Bruder des Goldes öfters in der Zeitung. Zudem spricht es sich herum, dass man das weiße Zeug aus industriellen Anwendungen nicht mehr wegdenken kann. Auf einmal findet man Silber auch als Investment viel interessanter. Und jeder hat es ja bekanntlich gesagt.
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Seit kurzer Zeit hört man von ihnen, fünf Prozent des Ersparten in Gold anzulegen. Maximal! Aber bitte nicht in Münzen und Barren, sondern in modernen Buchungseinheiten aus Licht, Luft und Fröhlichkeit, also Zertifikate, ETF`s, ETC`s und wie das alles heißt; weil es doch so komfortabel ist – auch für die Bank. Dass es nicht genügend Gold für alle gibt, spricht sich dann später herum und auch, dass viele Sparer auf dem falschen Bahnhof standen. Mir ist das egal. Ich kaufe immer dann eine Unze, wenn mir die Hutschnur hoch geht. Da bleibt dann eigentlich nur Silber als Wahl. Und selbst das kostet inzwischen schon ein Vermögen.
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Der jüngste Rückgang der Preise von Gold und Silber lässt sich nicht so plausibel erklären wie der vorangegangene Anstieg. Versuchen wir es trotzdem. Als Erstes fallen mir Gewinnmitnahmen ein. Das heißt, wer bis dahin sog. Buchgewinne hatte, wandelte sie in reale Gewinne zugunsten des Kontos um und verfügt jetzt über mehr Liquidität als vorher. Mag diese Erklärung zunächst banal erscheinen, so enthält sie doch mehr als nur ein Körnchen Wahrheit…
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Wen lockt heute schon eine Unze Silber hinterm Ofen hervor? Jetzt, da die Preise in einer Dekade fast um den Faktor drei gestiegen sind, taucht das weiße Metall auch ab und zu in der Finanzberichterstattung auf. Bekommt man deshalb einen erhöhten Herzschlag? Noch nicht. Wie sähe es aber aus, wenn Silber nicht bei 20, sondern bei 200 Euro pro Unze stehen würde?
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