Da Gold zu den hochliquiden Anlagen zählt und sich obendrein gut entwickelt hat, ist es erste Wahl bei den Profis. Vogel rät Anlegern, sich nicht verunsichern zu lassen: Bis Jahresende rechnet er mit einem Preis von 1750 Dollar je Unze 31,1 Gramm.Gründe, warum die Anleger weiter Gold kaufen, gibt es viele. Sowohl die Unruhen in Nordafrika und Nahost als auch die Katastrophe in Japan dürften Investoren schnell wieder in die Krisenwährung Gold treiben, wenn die Verlustpositionen ausgeglichen sind.
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Der Goldpreis notiert zum Wochenschluss weiter in Reichweite des jüngsten Rekordhochs und legt leicht um 0,2 Prozent auf 1420 Dollar zu. Am Donnerstag war der Kurs wegen der Aussicht auf eine baldige Zinserhöhung in der Euro-Zone deutlich unter Druck geraten. Das Edelmetall gab um mehr als ein Prozent nach und lag rund 20 Dollar unter dem Allzeithoch. Trotz des Rücksetzers rechnen viele Experten in den kommenden Tagen mit einer Fortsetzung der Rekordjagd. Allerding gibt es auch Experten, die zunächst weiteren Verkaufsdruck für möglich halten, so zum Beispiel Andrej Krjutschenkow von VTB Capital. Größere Rückschläge sind wegen der anhaltenden Unruhen in Nordafrika und dem Nahen Osten allerdings nicht zu erwarten.
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Silber ist im Vergleich zu Gold so teuer wie seit vier Jahren nicht. Für eine Feinunze Gold würde man am Mittwochmittag laut Daten des Edelmetallhändlers Kitco knapp 45 Unzen Silber bekommen. Das Verhältnis zwischen den beiden Edelmetallen ist ein Indikator für den weltweit wachsenden Konjunkturoptimismus: Gold ist als sicherer Hafen vor allem in Krisenzeiten gefragt. Dagegen gewinnt Silber wegen seiner Doppelfunktion als Wertanlage und Industriemetall immer mehr an Bedeutung.
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Sowohl Gold als auch Silber gelten als sichere Häfen in Krisenzeiten. Derzeit ist die Verunsicherung der Anleger groß: Einerseits fürchten sie kurz- und mittelfristig einen Rutsch der US-Wirtschaft in die Deflation. Andererseits hegen sie wegen der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken langfristige Inflationsangst. Der Flirt der US-Notenbank Federal Reserve mit erneuten Wertpapierkäufen drückt den Dollar – und treibt den Gold- und Silberpreis.
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Der Goldpreis hat ein Rekordhoch erreicht. Weil Investoren nach Sicherheit streben, verteuerte sich der Gold-Future zur Lieferung im Dezember an der New Yorker Edelmetallbörse Comex bis auf 1272,40 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Der bisherige Höchststand lag bei 1266,50 Dollar und datiert vom 21. Juni. Auch der Schweizer Franken machte seinem Ruf als Fluchtwährung alle Ehre und schloss zum Dollar auf.
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Der Goldpreis nähert sich wegen der Angst vor einem Wiedererstarken der europäischen Schuldenkrise seinem Rekordhoch. Das gelbe Edelmetall verteuerte sich am Mittwoch um 0,3 Prozent auf 1259,40 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Der historische Höchststand liegt bei 1265,30 Dollar und datiert vom 21. Juni.
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Anders als das Staatsgeld fügt sich ein freies Marktgeld ein in die Prinzipien des freien Marktes, ist also kein Fremd- und Störfaktor im Wirtschaftsgeschehen. Es lässt sich vor allem nicht beliebig vermehren, weil ihm ein intrinsischer (“von innen her kommend” – die Red.) Wert in Form von Gold oder Silber zugrunde liegt. Überschuldungskrisen in einem Ausmaß, wie sie sich heute weltweit zeigen, sind mit einem freien Marktgeld undenkbar.
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