Während Experten diverser Banken und Vermögensverwaltungen mit ihren Prognosen wie die Wendehälse aktuellen Preisentwicklungen von Gold und Silber hinterherlaufen, gibt es abseits vom Kaufkraft- und Inflationsargument noch eine weitere Gewinnchance für findige Anleger, die ein Investment in physische Ware den zigtausend handelbaren Put- und Call-Zertifikaten vorziehen: Sammlermünzen.
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Nach einem neuen Beschluss will die vietnamesische Regierung dem Goldhandel einige Hindernisse in den Weg legen. Die Goldgeschäfte sollen stärker kontrolliert werden, zudem solle das Edelmetall vom freien Markt verschwinden. Nach Ablauf des ersten Quartals 2011 ist demnach nur noch erlaubt, Gold zu einem festen Kurs an die Nationalbank zu verkaufen. Schmuck ist hiervon allerdings nicht betroffen.
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Eine lustige Aussage, welche ich heute in einem Gespräch hören durfte, war folgende: “Gold ist ein Spekulationsobjekt wie jedes andere und wird manipuliert”. Hoppla! Leider nur zur Hälfte richtig, wenn überhaupt. Denn inzwischen spekuliert so gut wie niemand mehr mit Gold (mehr dazu gleich), und manipuliert wird Gold höchstens nach unten, was uns im besten Fall einen günstigen Einstiegspreis offeriert. Jeder kennt ja das Beispiel mit dem Anzug im alten Rom… Hand aufs Herz: Gold ist Geld, nicht irgendeine Anleihe oder ein anderes Versprechen in die Zukunft. Ein Leser dieser Website schrieb vor einiger Zeit: “Gold ist Geld. Wer das nicht verstehen will, wird dafür bezahlen”. Ob er recht behalten wird?
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Die Bundesregierung beschloss heute vor dem Hintergrund des stark gestiegenen Silberpreises die Anpassung der technischen Parameter der deutschen 10-Euro [GLOSSAR]-Gedenkmünzen beginnend ab 2011. Dazu erklärt das Bundesministerium der Finanzen: Die technischen Parameter der deutschen 10-Euro-Silbergedenkmünzen werden wie folgt angepasst: Änderung der Legierung von 925 Silber/75 Kupfer auf 625 Silber/375 Kupfer, Reduzierung des Gewichts von 18 Gramm auf 16 Gramm.
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Ich staunte nicht schlecht, als ich heute Morgen wie gewohnt das Goldseiten-Forum durchblätterte und mit Schrecken den Beitrag eines Users fand, in welchem behauptet wird, dass die australische Münzprägestätte “Perth Mint” angeblich fleißig Münzen aus der Lunar Serie I nachprägt. Aus einer bisherigen Auflage von 1390 Stück für die Ratte 1/4 Oz von 1996 werden hier mal eben 60.000, beim Ochsen und allen anderen seltenen Lunar-Talern das selbe Drama. Einige Gold-Lunare werden nun sogar unlimitiert nachgeprägt, wie beispielsweise der 2 Oz Drache aus dem Jahr 2000. Bei den begehrten Silbermünzen sieht es ähnlich aus.
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Das Problem des Bimetallismus war nicht der schwankende Preis von Gold und Silber, sondern die hier erwähnten staatlichen Versprechungen. Die Festlegung eines stabilen Wertverhältnisses ist wirtschaftlich unrealistisch. Verschiedene Metalle lassen sich eben nicht über einen längeren Zeitraum zu gleichen Preisen erzeugen, da sich fortwährend die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern. Das Verhältnis von Gold zu Silber schwankte in der Geschichte in der Regel zwischen 1:4 und 1:100. Staatliche Festlegung von Preisen hat mit einem freien Markt nichts zu tun und überhaupt haben Regierungen einen freien Markt nicht zu manipulieren.
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Die Preisrücksetzer der vergangenen Tage haben viele Anleger verunsichert. Die einen Experten bezeichnen die nervösen Abwärts-Schwankungen als “Sommerloch“, andere erwarten eine “Trendwende“, wieder andere suchen die Gründe bei “mysteriösen Geschäften” der BIZ. Beobachtet man die Gold- und Silbercharts längerfristig, erkennt man einen anhaltenden Wertverlust der Währungen Euro und Dollar. Ja, eigentlich jeder Währung der Welt.
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