Mit einem Kurs von knapp 1.400 US-Dollar (1.002 Euro) pro Feinunze notierte der Goldpreis (Spot) am Mittwochmorgen nach dem Japan-Schock lediglich 2,5 Prozent unterhalb dem aktuellen Allzeithoch vom 2. März 2011. Der gestrige Preisrückgang von gut 2 Prozent hatte faktisch keinen Einfluss auf die charttechnische Situation bei Gold.
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Die Gold-Silber-Ratio sagt aus, wie viele Einheiten Silber man benötigt, um eine Einheit Gold zu kaufen. Es wird das Wertverhältnis zwischen den beiden Edelmetallen ausgedrückt. Über den historischen Durchschnitt der vergangenen Tausend Jahre – zumindest über einen Zeitraum, der als langfristig bezeichnet wird – streiten sich Experten. Meist wird in diesem Zusammenhang eine Gold-Silber-Ratio von 1:15 oder 1:17 als langfristiges historisches Mittel genannt. Am Ende der letzten Edelmetallhause, Anfang der 80er-Jahre, lag es zum letzten Mal auf diesem Niveau (Goldpreis: 850 Dollar / Silberpreis 50 Dollar). Derzeit muss man für eine Unze Gold rund 45 Unzen Silber auf den Tisch legen.
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Der rückläufige Goldpreis im Januar hat die Goldnachfrage in den Vereinigten Arabischen Emiraten beflügelt. Wie die arabische Nachrichtenseite The National am Dienstag berichtete, stiegen die Verkäufe von Goldschmuck und Anlagegold (Goldbarren, Goldmünzen) im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 25 Prozent. Im Vergleich zu den Dezember-Umsätzen ist der Goldabsatz bei einigen arabischen Goldanbietern um bis zu 35 Prozent gestiegen.
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„Die Nachfrage nach Goldmünzen steigt, nachdem die Zentralbank die Zinsen gesenkt hat, alte Gewohnheiten kehren zurück“, erklärt Goldhändler Mehmet Ali Yildirimturk aus dem „Grand Bazaar“ in Istanbul gegenüber der türkischen Presse. Damit die deutlich gestiegene Nachfrage befriedigt werden konnte, mussten türkische Importeure im Januar 11,12 Tonnen Gold im Ausland kaufen. Das meldete die Istanbul Gold Exchange am Donnerstag. Für türkische Verhältnisse ist das eine enorme Menge.
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Mit einem Goldspar-Konto können Kunden Gold ab 5 Gramm online kaufen. Die Bestände werden dem Konto gutgeschrieben. Monatlich fallen Lagergebühren an. Vor einem Jahr führte die Industrial and Commercial Bank of China solche Gold-Sparkonten ein, die ähnlich aufgebaut sind wie jene der auch hierzulande bekannten Goldhandelsplattform BullionVault. Innerhalb dieses Zeitraums konnte die chinesische Bank mehr als eine Million Kunden für das Angebot gewinnen.
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Mit der Schweizer UBS hat eine weitere Investmentbank ihre Goldpreis-Prognose angehoben. Für das kommende Jahr erwartet das Institut einen Goldpreis von 1.550 US-Dollar. In einer früheren Prognose war man von 1.400 Dollar ausgegangen.
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In November hat Indien ersten Schätzungen nach 34 Tonnen Gold eingeführt. Indische Händler kauften damit rund 10 Prozent mehr Gold im Ausland ein, als im gleichen Monat des Vorjahres. Am 3. November ereignete sich mit Dhanteras das traditionell umsatzstärkste Festival des Jahres. An diesem Tag kaufen die Inder mit Anstand das meiste Gold. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Indien zwischen Januar und November 310,3 Tonnen Gold importiert hat. Damit hätten die Inder 3,4 Prozent mehr Gold eingeführt, als in der gleichen Vorjahresperiode.
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