Die Unruhen im Nahen Osten und Nordafrika haben den Silberpreis auf den höchsten Stand seit 31 Jahren getrieben. Der Preis für eine Unze (31,1 Gramm) des auch in der Industrie gefragten Edelmetalls kletterte über die Marke von 33 Dollar. Am Montagmorgen kostete eine Unze 33,16 Dollar und damit 2,16 Prozent mehr als am Freitag. Auftrieb erhielt der Silberpreis laut Händlern auch von Zuflüssen in Silber-ETFs. Insgesamt hat das Edelmetall in diesem Monat mehr als 14 Prozent
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Der Januar hat den Edelmetallen die schwächste Wertentwicklung seit zwei Jahrzehnten eingebracht. Dennoch haben Investoren immer noch 102 Milliarden Dollar (75,3 Milliarden Euro) in dieser Anlageklasse investiert. Die Menge Gold, die sie horten, wird nur von den Goldvorräten von vier Notenbanken weltweit übertroffen. Beim Silber haben sie mehr angehäuft, als in den USA über einen Zeitraum von knapp zwölf Jahren gefördert wird.
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“Die Anleger sind nach wie vor gut auf Gold zu sprechen”, sagt Thorsten Proettel von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Bis Ende 2011 sieht er den Preis ebenso wie die Commerzbank und die Helaba bei 1 500 Dollar. Die Schweizer Großbank UBS zählt Gold sogar zu den “Top-Picks” des Jahres und hat ihre Prognose noch einmal angehoben: Eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) werde in einem Jahr rund 1 550 (zuvor 1400) Dollar kosten. Noch optimistischer ist die US-Investmentbank Goldman Sachs: Mit Blick auf die niedrigen Zinsen könne der Goldpreis Ende 2011 bei 1 690 Dollar stehen.
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Wer Anfang des Jahres in Silber investiert hat, kann sich heute über ein Plus von rund 72 Prozent freuen. Auch im Fünfjahresvergleich hat das weiß glänzende gegenüber dem gelben Metall die Nase deutlich vorne: Der Goldpreis ist in diesem Zeitraum um 225 Prozent gestiegen, der Silberpreis um mehr als 350 Prozent.
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Der Preis für Gold hat vergangene Woche bei über 1 429 US-Dollar ein neues Allzeithoch erreicht. Experten begründen den jüngsten Schub mit der Erwartung einer nochmaligen Ausweitung der lockeren US-Geldpolitik, der andauernden europäischen Staatsschuldenkrise und Käufen von Fonds zum Jahresende hin. Auch der Silberpreis hält sich nahe seines kürzlich erklommenen 30-Jahres- Hochs bei über 30 US-Dollar. „Investoren, die taktisch vorgehen, sind für Gold und Silber positiv gestimmt und haben Long-Positionen weiter ausgebaut“, sagt Stefan Graber, Analyst bei Credit Suisse. Kurzfristig sei mit weiteren Käufen zu rechnen, so der Experte in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.
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Eine Blase am Gold-, und möglicherweise auch Ölmarkt, wird sich in den nächsten Jahren bilden, sobald allen klar wird, dass das verantwortungslose Gelddrucken der Regierungen statt Sparen die Inflation ähnlich stark antreiben wird wie in den 1970er Jahren. Ab 2012 erwarten wir stark steigende Inflationsraten und damit parallel zu den 1970ern einen exponentiellen Anstieg des Öl- und Goldpreises. Nächstes Kursziel beim Gold ist 2000 Dollar. Dem wird dann wie in solchen Fällen üblich der große Knall mit einem starken Rückgang der Preise folgen.
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Die private Altersvorsorge wird immer wichtiger. Aber auf welche Anlagformen setzen die Deutschen? Welche Produkte gelten ihnen zufolge als sicher? Auffällig ist, dass das Vertrauen in die Gesetzliche Rente noch immer groß ist. Mit Aktien dagegen wollen nur wenige etwas zu tun haben. Immer wichtiger wird Gold, das gilt besonders bei den Menschen tief im Westen.
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