Rohstoffpreise hängen nicht nur an der Konjunktur
Für einige Experten ist das Edelmetall als Krisenwährung schon immer gefragt gewesen – und deshalb ist es für sie ganz logisch, dass in einer weltweiten Rezession die Nachfrage nach Gold und damit auch der Preis steigt. Allerdings kommen beim Gold zwei gegenläufige Entwicklungen zusammen. Denn auch in der Industrie wird Gold gebraucht. Deshalb müsste die Nachfrage eigentlich sinken, wenn die Wirtschaft stockt. Und man muss wohl auch davon ausgehen, dass die Schmuckindustrie in einer Rezession schlechtere Geschäfte macht. Auch hier scheint also in dem Anstieg des Goldpreises auf deutlich über 1000 Dollar je Feinunze ein ganzes Stück Spekulation enthalten zu sein. Und wie das weitergeht, kann man nur vermuten. Einen Goldpreis von 1250 Dollar sieht der LBBW-Experte Schallenberger für dieses Jahr voraus.


