Das gelbe Edelmetall ist in der vergangenen Woche auf Euro-Basis erstmals seit neun Wochen wieder unter die 1.000-Euro-Marke gefallen. Der eine oder andere Anleger dürfte sich daher wahrscheinlich schon die Frage stellen: Ist dies die Wende beim Goldpreis oder nur eine Korrektur? Schaut man sich das fundamentale Umfeld an, so dürften die Gründe für die jüngsten Abschläge wohl eher für eine Korrektur sprechen. Denn unverändert ist eine nachhaltige Lösung der Schuldenkrise – nicht nur in der EU – nicht in Sicht. Die Geldschwemme der Notenbanken ist vielmehr weiter auf einem sehr hohen Niveau.
Zum Beitrag
Börsennotierte Fonds, die physisches Gold horten, melden deutliche Abflüsse bei ihren Golfbeständen. Mit dem wachsenden Optimismus für die Krisenregion Europa verlagert sich auch das Interesse der Anleger auf eher konjunkturabhängige Rohstoffe wie Silber oder Industriemetalle.
Zum Beitrag
Wer Gold als Anlage genutzt hat, darf sich freuen. Alle, die im nächsten Jahr goldene Geschenke machen wollen müssen tiefer in die Tasche greifen. Die rasante Preisrally beim Gold wird nach übereinstimmender Meinung von Experten auch 2011 ungebremst weiter laufen. Solange die Zinsen in den führenden Industrienationen auf einem Rekordtief verharren, sehen risikoscheue Investoren nur wenig Alternativen für die Geldanlage.
Zum Beitrag
Der Silberpreis ist mit seinem aktuellen Niveau bei 29,11 US-Dollar noch sehr weit von seinem im Jahr 1980 verzeichneten historischen Höchststand von 49,45 US-Dollar entfernt. Während der Goldpreis innerhalb des vergangenen Jahres von 1.119,60 US-Dollar (Stand 1.12.09) auf 1.392 US-Dollar um beachtliche 24 Prozent zulegte, konnte der Silberpreis innerhalb des gleichen Zeitraumes seinen Wert von 19,095 US-Dollar um 52 Prozent auf 29,11 US-Dollar steigern. Laut Expertenmeinungen könnte sich der Silberpreis auch bei einem Ausbleiben inflationärer Tendenzen, die ja die Attraktivität von Edelmetallinvestments deutlich erhöhen, wegen der anhaltend starken industriellen Nutzung von Silber stabiler als der Goldpreis entwickeln.
Zum Beitrag
Wegen der weiter schwelenden Schuldenkrise in Europa haben Anleger am Dienstag auf den sicheren Hafen Gold gesetzt. Der in Euro zu zahlende Goldpreis stieg auf ein Rekordhoch von 1058,70 Euro je Feinunze, im späten Vortagesgeschäft wurden noch 1042,28 Euro bezahlt. Dazu trug auch ein weiterer Rücksetzer beim Euro bei. In US-Dollar kostete eine Feinunze knapp 1372 Dollar, rund 6 Dollar mehr als am Vorabend.
Zum Beitrag
Der immense Preisanstieg des Edelmetalls lässt sich jedoch nicht nur auf die allgemein hohe Attraktivität der Edelmetalle in Phasen der Unsicherheit zurückführen. Anders als Gold findet Silber nämlich aufgrund seiner Eigenschaften auch in der Industrie starke Verwendung. Da die Konjunktur seit Mitte des Jahres wieder deutlich anzog, wuchs die Nachfrage nach Industriemetallen, allen voran die Nachfrage aus China.
Zum Beitrag
Gold notiert mit über 1.400 US-Dollar je Feinunze auf einem neuen Allzeithoch. Der abermalige Aufschwung auf dem Goldmarkt lässt sich vor allem auf die geldpolitischen Maßnahmen der US-Notenbank in der letzten Woche zurückführen, denn die Fed gab bekannt, neue Anleihen im Wert von insgesamt 600 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen. Ziel ist es, die schwache US-Konjunktur anzukurbeln und die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Ob die neue Liquiditätsspritze die Lage der US-Wirtschaft jedoch tatsächlich stabilisieren oder sogar verbessern wird, gilt unter Experten als stark umstritten.
Zum Beitrag