Bitcoin? Oder doch lieber Gold?

11. Januar 2018

Werden Bitcoin & Co zu unsicher? Angeblich fließt ein Teil der Kyptoanlagen aufgrund der unsicheren Lage nun in den Goldmarkt. Was die Preise steigen lässt.

bitcoin gold

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Ein Grund für den Anstieg der Preise ist außerdem, dass die Begeisterung in Bezug auf die Blockchains etwas nachgelassen hat. Mit dem Rückgang des Preises von Bitcoin & Co sind Geldmittel, die im Vorfeld aus Goldmünzen und -barren ins „virtuelle Gold“ neu aufgeteilt wurden, wieder in das Gold zurückgegangen. Ein physisch vorhandener Wert scheint Anlegern in nervösen geopolitischen Phasen doch lieber zu sein als eine virtuelle Währung, deren realen Wert niemand zu beurteilen vermag.

Begründet durch den Wertzuwachs der Edelmetalle hat sich darüber hinaus die charttechnische Lage verbessert. Mit dem Brechen der 200-Tageslinie bei 1.272 Dollar war die Bahn frei nach oben. Auch die markttechnische Widerstandslinie von 1.300 Dollar wurde unmühsam überwunden. Bei 1.315 Dollar kämpft der Preis für das gelbe Edelmetall nun mit dem lange dauernden Sinkflug seit 2011. Wird dieser auf lange Sicht überwunden, ist Luft bis 1.400 Dollar.

Trotzdem könnte jetzt eine kurze Phase einer Korrektur bevorstehen. Der Relative Strength Index zeigt eine überkaufte Lage an. Hierfür spricht desweiteren, dass die risikobereiten Kapitalanleger ihre Netto-­Long-Positionen am Terminmarkt um 40 Prozent auf nahezu 108.000 Future-Positionen ausgeweitet haben.

Lange wird eine Ruhephase aber eher nicht andauern. Denn schon nahezu klassisch steigt der Preis für das gelbe Edelmetall im Januar. Eine Ursache dafür existiert nicht, doch in den letzten Jahren war das häufig Tatsache. Auch jahreszeitlich gesehen, stehen die Möglichkeiten für einen weiter steigenden Preis für das gelbe Edelmetall demzufolge positiv.

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