Gold-Prognose 2018: Vieles spricht für steigende Preise

31. Januar 2018

Am 25. Januar 2018 erzielte der Preis für das gelbe Edelmetall mit ca. 1.366 US-Dollar den höchsten Wert seit August 2016.

gold prognose 2018

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2018 sehen Analysten die Option, dass das presziöse Metall merklich teurer werden könnte. Viele Experten mutmaßen im Konjunkturanstieg von Gold schon den Vorboten einer neuen Hochkonjunktur festzustellen. Die bevorstehende Tendenz hängt von einigen Gegebenheiten ab.

Geopolitische Begebenheiten und Korrelationen der Börsen wirken auf den Verlauf des Preises. Die Spezialisten vom liechtensteinischen Investmenthaus SWM AG prognostizieren für das Jahr 2018 Preise für das gelbe Edelmetall von mindestens 1300 Dollar. Ihrer Bewertung nach wird das beliebteste Edelmetall als Versicherung bei politischen Erschütterungen oder Unruhen an den Wertpapierbörsen wieder kräftiger auf Interesse stoßen.

Auch die Rohstoff-Experten der Commerzbank erwarten sich erhöhende Preise für das gelbe Edelmetall, und das trotz wachsender US-Zinsen. In ihrer Jahresprognose 2018 führen sie dafür vor allen Dingen drei Ursachen an. So kalkulieren sie das komplette Jahr über mit enormer politischer Gefahr. In Europa zählen hierzu vorstellbare Neuwahlen in Italien, zusätzliche Separationsbestrebungen in Katalonien und auch Probleme bei den Verhandlungen bezüglich des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. International sorgen der Nord-Korea-Streit, sich erhöhende Verstimmungen im Vorderen Orient und ein kaum berechenbarer US-Präsident für Hektik.

Als essenzielles Argument für eine vielversprechende Performance des gelben Edelmetalls sehen sie darüber hinaus die weiter realen Minuszinsen. Besonders auf dem europäischen Kontinent könnten die Zinsen kleiner bleiben als die Teuerung, was die Investition in Gold attraktiver mache.

Außerdem gehen sie von einer sich erhöhenden Nachfrage nach Goldmünzen und -barren aus. Der Rückschlag für die Goldschmucknachfrage letztes Jahr, der vor allen Dingen durch eine neue Pflichtabführung in Indien bedingt war, sei offensichtlich allmählich vorüber.

Auch das Interesse am Erwerb an Barren und Münzen erhöht sich und die Gold-ETF könnten 2018 wieder Zuflüsse skizzieren. Zur gleichen Zeit erhöhen die Notenbanken, u.a. in Russland, Kasachstan und der Türkischen Republik anhaltend ordentlich ihre Goldreserve.

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