Gold etwas schwach auf der Brust, wieder unter 1.200 Dollar

10. März 2017

Seit Anfang des Jahres konnte Gold zwar ordentlich zulegen. In den letzten Tagen aber wirkte das beliebte Edelmetall etwas schwach auf der Brust. Jetzt ist es auf unter 1.200 abgesackt.

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Gold wartet auf Arbeitsmarktdaten

Aktuell macht der sichere Hafen Gold einen minimal instabilen Eindruck. Mit dem Kursrutsch unter 1.200 Dollar verletzte das Edelmetall die 100-Tage-Linie und erstellte somit ein Verkaufssignal. Der heutige Börsentag könnte ganz im Einfluss des Februarberichts des United States Department of Labor stehen.

Dieser wird um 14.30 Uhr über die Situation am US-Jobmarkt informieren. Sollte sich die US-Ökonomie merklich kräftiger als prophezeit entwickeln, könnte es selbst Federal Reserve-Leiterin Janet Yellen schwer fallen – bezüglich einer kräftigen US-Ökonomie und einer Teuerung von über zwei Prozent – ein Aufschieben der „Normalisierung an der Zinsfront“ zu verteidigen.

Ein außerordentlich hohes Maß an Beachtung könnte aber auch der wöchentliche CoT-Bericht (21.30 Uhr) der US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission über die Geschäften bei Gold-Futures erstellen.

Am Morgen des Freitag gab sich der Preis des Goldes mit nachgebenden Kurszahlen. Bis gegen 7.30 Uhr (mitteleuropäische Zeit) vergünstigte sich der am tatkräftigsten gehandelte Terminkontrakt (April) um 6,10 auf 1.197,10 Dollar je Unze.

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