Raus aus Bitcoin, rein ins Gold?

12. Januar 2018

Der Handel mit Blockchains is sehr begehrt. Ein völlig anderes, schon länger anerkanntes Anlagegut, sorgt seit Ende des Jahres auch wieder für Furore: Gold erzielte in den vergangenen Wochen bisweilen einen Wertzuwachs von bis zu sieben Prozent.

bitcoin gold

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Laut dem Vorsitzenden der Rohstoffanalyse der LBBW, Frank Schallenberger, ist das eine langfristige Richtung. Der kürzliche Konjunkturanstieg beim gelben Edelmetall werde weitergehen, ist er der Meinung. Um seine Vorhersage zu untermauern, bezieht er sich u.a. auf die geopolitischen Gefahren im Jahre 2018.

Gold stelle eine Form von Versicherung in wackeligen Phasen dar. Schon im Jahr 2017 wuchs die Aufmerksamkeit für Edelmetall ein weiteres Mal um Längen, so Schallenberger. So wuchsen allein die ETF-Vorräte der Goldfonds international um zehn Prozent. Das mit realem Gold unterlegte Xetra-Gold erzielte erst in diesen Tagen einen neuen Rekordstand.

Zur gleichen Zeit bietet das Niveau des gelben Edelmetalls laut dem Spezialisten weiterhin Raum für neue Erlöse. Hierzu kommt: Die realen Zinsen in den wesentlichsten Handelsplätzen, wie den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa, sind sehr niedrig – teilweise sogar negativ. Weitere wichtige Märkte, wie Indien und China, haben gleichzeitig noch Verbesserungspotential betreffend Gold.

Bis zum Sommer vermutet die LBBW hier ein Zuwachs in Höhe von sechs Prozent, so dass eine Unze einen Preis in Höhe von 1.400 Dollar hätte. Nichtsdestotrotz präsentieren sich nicht alle Banken in diesem Maße zuversichtlich, wenigstens in Hinblick auf den konkreten Preis des gelben Edelmetalls.

Die Experten der DZ Bank erwarten etwa bis Jahresende einen Goldwert in Höhe von 1.200 Dollar, was einem Verlust von 13 Prozent gleichkäme. Die Experten der UBS aus der Schweiz sagen bis zum Sommer eher schlechte Tendenzen vorher. Abseits dessen geht es bei den Kursvorhersagen gegenüber Krypto-Zahlungsmitteln nur um niedrige Schwankungen.

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